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By Jean Ziegler

Jean Ziegler, der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hält der globalisierten Welt den Spiegel vor. Er zeigt auf, wie transnationale Konzerne ein weltumspannendes Imperium der Schande errichtet haben, das letztlich auf dem starvation und der Verschuldung der Entrechteten dieser Erde basiert. Ziegler legt eine unbestechliche Bestandsaufnahme der heutigen ungerechten Weltordnung vor und macht entschlossen entrance gegen Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht.

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In dem durch den Mangel modifizierten Wechselver­ hältnis erscheint uns derselbe als Gegen-Mensch, inso­ fern dieser selbe Mensch als radikal Anderer, das heißt als Träger einer Todesdrohung für uns erscheint. Oder, wenn man will, wir verstehen in groben Zügen seine Ziele (es sind die unseren), seine Mittel (wir haben die gleichen) und die dialektischen Strukturen seiner Handlungen. « 27 Der Bruch mit der Gegenseitigkeit erzeugt Katastro­ phen. Noch einmal Sartre : »In Wirklichkeit ist die Gewalt nicht notwendig eine Handlung […].

Sie ist vielmehr die ständige Unmenschlichkeit der menschlichen Verhaltensweisen als verinnerter Mangel, kurz das, was jeden in jedem den Anderen und das Prin­ zip des Übels sehen lässt. Deshalb muss es, damit die Öko­ nomie des Mangels Gewalt ist, nicht notwendig zu Mas­ sakern oder Einkerkerungen, also zu sichtbarer Gewalt­ anwendung kommen, auch nicht einmal zu dem gegen­ wärtigen Plan ihrer Anwendung. Es genügt, dass die Pro­ duktionsverhältnisse in einem Klima der Angst und des 50 gegenseitigen Misstrauens von Individuen errichtet und aufrechterhalten werden, die immer bereit sind, zu glau­ ben, dass der Andere ein Gegen-Mensch ist und einer fremden Art angehört oder, mit anderen Worten, dass der Andere, wer er auch sei, dem Anderen gegenüber immer als ›derjenige, der angefangen hat‹, auftreten kann.

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