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By Thomas Hohensee

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Damit werden nicht Ungleichheiten insgesamt negiert, sondern es wird behauptet, dass Menschen im Prinzip die gleichen Chancen haben, in die Gesellschaft und deren Teilsysteme Inklusion zu finden (vgl. Luhmann 1997). Soziale Ungleichheit konnte vor dem Hintergrund des Gleichheitsanspruchs als Krise definiert werden, was abhängig war von der Bewertung tolerierbarer Ausmaße und Gründe von Ungleichheiten. Als Gegenpol zum Gleichheitsprinzip erschien nicht nur Armut, sondern auch übermäßige Konzentration von Reichtum war problematisch, wenngleich die Armut im Zentrum der Sorge um die neue Ordnung stand: Die wahrgenommene Faktizität – im ursprünglichen Sinne einer Gemachtheit – der Armut belegte im Verbund mit Sorgen um revolutionäre Bestrebungen die defizitäre moralische Tragfähigkeit der Sozialordnung, da sie Menschen die Chancen vorenthielt, sich als moralisch handlungsfähige Subjekte hervorzubringen und auszuweisen.

Auf beides zuzugreifen ist gegenstandsbezogen angezeigt. Probleme und Krisen werden nicht erklärt, sondern diskursiv vermittelt, und gleichzeitig werden sie erfahren. Das dadurch entstehende Problemwissen ist „wahr“ und zugleich perspektivisch. Um diese Perspektive methodologisch zu erschließen, ist die Tatsache aufschlussreich, dass Nietzsche wichtige Impulse für die Entstehung der Wissenssoziologe legte (vgl. Berger/Luckmann 1980, 7) und sich Foucault gleichfalls an Nietzsche orientierte (vgl.

Entsprechende Regeln bestehen nicht per se, sondern sie sind zu rekonstruieren als interessengestützt hergestellte Verbindungen zwischen Aussageereignissen. Zugrunde gelegt wird damit „ein bestimmter geregelter Gebrauch der Diskontinuität zur Analyse zeitlicher Serien“ (Foucault 2001c, 891), um „Systeme der Streuung“ (Foucault 1981, 58) von Aussagen erschließen zu können. Eine Diskursgeschichte zu analysieren, bedeutet folglich einer „Verkettung“ von Aussagen (Foucault 1981, 51) besonderes Augenmerk zu schenken42.

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