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By Sascha Liebermann

In den vergangenen Jahren ist in Deutschland eine lebhafte Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen entstanden. Sozial-und wirtschaftspolitische Betrachtungen ?berwiegen. Kaum ist der Vorschlag zur politischen Ordnung nationalstaatlicher Demokratie ins Verh?ltnis gesetzt worden. Hierbei zeigt sich, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen nahtlos an den Voraussetzungen ankn?pft, auf denen Demokratien heute schon begr?ndet sind: Autonomie der B?rger, B?rgerrechte und Volkssouver?nit?t.

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Würde hingegen eintreten, was befürchtet wird, wären die Gründe für die Bürger leicht nachvollziehbar und gäben Anlass zu öffentlichen Diskussionen. Gegen ein Grundeinkommen kann eine solche Befürchtung nur ausgelegt werden, wenn den Bürgern Entscheidungen mit solchen möglichen Folgen nicht überlassen werden sollen. Genau das soll geschehen. Selbst auf der Basis eines ausreichend hohen Grundeinkommens wird es dem Einzelnen nicht zugestanden, Arbeitsbedingungen anzunehmen, die er für angemessen hält.

Nicht nur wird den Bürgern abgesprochen, diese Möglichkeit selbst zu erkennen, es soll ihnen gar vorenthalten werden, sich für eine Verkehrung entscheiden zu können. Wenn die Bürger eine solche Verkehrung der Idee befürworten, wie auch die Verschärfung der Sozialgesetzgebung letztlich befürwortet wurde, dann ist das ihr gutes Recht. Dies würde nicht zu einer „Entdemokratisierung“ führen, wie Schäfer schreibt, sondern selbst noch demokratisch sein. Seine Haltung bezeugt vielmehr, dass er den Bürgern die Legitimation dafür abspricht, auch solche Entscheidungen treffen zu dürfen.

Studium der Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse in Frankfurt am Main, Magister Artium in Philosophie, Promotion in Soziologie ebenda. Von 1999–2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter, von 2001– 2007 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Soziologie/Arbeitssoziologie (Prof. Hartmut Neuendorff) an der Universität Dortmund, seit 2010 Gastwissenschaftler an der ETH Zürich (Schweiz). Mitbegründer (2001) und Vorstand (2001–2007) des „Institut für hermeneutische Sozial- und Kulturforschung“ in Frankfurt am Main und Mitbegründer der „Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung“.

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