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By Horst-Eberhard Richter

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Gesucht: Kulturmanager

Welche Kulturmanager braucht der Markt? Diese Frage beantwortet das Buch kenntnisreich und auf der foundation von umfangreichen Recherchen. Es wurden etwa forty Leiter von Kultureinrichtungen befragt und zudem eine umfangreiche Umfrage zum Thema erhoben: Auf diese Weise gelingt eine Darstellung von Berufsanforderungen und Berufsaussichten für alle (angehenden) Kulturmanager.

Am Rio de la Plata

In einem von Revolutionen zerrissenen Landesteil Argentiniens am Rio de l. a. Plata bringt den Erz? hler seine ? hnlichkeit mit einem dortigen Politiker in ernste Verwicklungen. Mit einer Gruppe mutiger Yerbateros (Teesammler) zieht er schlie? lich ins Hochland des Gran Chaco, um das Geheimnis eines verschollenen Inka-Schatzes zu l?

Nachhaltigkeit als radikaler Wandel: Die Quadratur des Kreises?

Die Notwendigkeit eines radikalen Wandels der augenblicklichen Produktions- und Verbrauchsgewohnheiten (Agenda 21) wird heute breit akzeptiert. Andererseits formuliert die sozialwissenschaftliche Literatur immer neue Zweifel, wie weit es der Politik überhaupt noch möglich ist, tiefer greifende Veränderungen erfolgreich zu steuern.

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Es ist ein Ereignis, das schon hätte eintreten sollen, wie Descartes unterstellt, oder das noch irgendwann bevorsteht. Zweitens: Die biblischen Szenarien von zertrümmerten Städten und herabstürzenden Sternen symbolisieren nur ein Versinken aller Ordnungen in Chaos und Gewalt, eine innere Auflösung der Kultur. Drittens: Dieser Zerfall ist schon da. Er wird nicht erst irgendwann stattfinden. Die Menschen stehen hier und jetzt in der Prüfung, sich entweder aufzugeben oder sich für einen radikalen Wandel zu entscheiden.

EINSTEIN: Ich spinne den Gedanken Jakob Böhmes weiter: Könnten die Menschen dem Bösen mit mehr Selbstgewißheit ins Auge blicken, dann müßten sie es nicht ewig in Gestalt äußerer Feinde suchen und mit Waffen bekämpfen, mit denen sie sich am Ende selbst zu vernichten drohen. Glauben sie aber Augustinus und sehen das Böse ausschließlich als ihre eigene Sache an, kann die innere Not sie zu amokläuferischem Tun mit den Folgen antreiben, die wir zur Zeit mit ansehen. Aus Angst vor dem Überdruck des Schlechten vermehren sie ebendieses unbewußt und ungewollt.

Da waltet eine Unvernunft, die zu begreifen mir schwerfällt. Viele Erfindungen sollen nur dazu dienen, Zeit zu gewinnen. Das gesamte Trachten geht dahin, alles noch schneller berechnen, erzeugen und transportieren zu können. Mit ihrer Elektronik und ihren Flugzeugen überbrücken die Menschen augenblicklich die weitesten Strecken. Aber nicht nur Einstein läßt uns daran zweifeln, daß sie die gewonnene Zeit nicht nur für geschäftliche Vorteile und banales Vergnügen, sondern auch dafür nutzen, ihr Verständnis füreinander und für die von ihnen zu verwirklichenden Werte zu vertiefen.

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